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Essen für Babys und Kleinkinder

Die meisten Kindertode gibt es in Afrika südlich der Sahara, die DR Kongo ist besonders davon betroffen.
Die Hauptursache für Kindersterblichkeit ist laut UNICEF Mangelernährung. 145,7 von 1.000 Kindern sterben vor ihrem fünften Geburtstag in der DR Kongo. In Österreich sind es 3,6 Kinder.

Im Gesundheitszentrum in Malweka – einem Vorort der Zehn-Millionen-Hauptstadt Kinshasa – werden jährlich etwa 2.000 Babys und Kleinkinder vor dem Hungertod bewahrt. Schätzungen gehen von über 3.000 akut gefährdeten Kleinkindern in der Region aus. Das von der Caritas Burgenland geförderte Gesundheitszentrum bei Kinshasa ist die einzige Einrichtung in dieser Gegend, welche sich um die Ernährung der Kleinkinder sorgt.

Mangelernährung im Kindesalter, auch wenn sie nicht zum Tode führt, hat immense Folgen. Kinder, die unter jahrelanger Unter- und Mangelernährung leiden mussten, weisen oft körperliche Spätfolgen und geistige Fehlentwicklungen auf.

Landwirtschaftsprojekten

Neben den Ernährungszentren führt die Caritas auch Landwirtschaftsprojekte. Durch besseres Saatgut, natürliche und bodenschonende Kompostierung und dem Bau von Speichern soll die Ernährungssicherung gefördert werden. "Hilfe zur Selbsthilfe wird dabei groß geschrieben, damit die Menschen bald wieder auf eigenen Beinen stehen", hält der Verein fest.