Entwicklungshilfeklub

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© Walter Grösel

Alle Projektspenden fließen zu 100 % in die Projektarbeit in Asien, Afrika und Lateinamerika.

Entwicklungshilfeklub. Der Name ist Programm und brachte den heutigen Obmann Manfred Formanek zum Verein: "Ich habe einfach im Telefonbuch unter "Entwicklungshilfe" nachgeschaut."

Der 1973 in Österreich gegründete Verein fördert konkrete, überschaubare Projekte, die Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika möglichst direkt helfen. Der Entwicklungshilfeklub unterteilt Hilfsprojekte in Mikros (Projekt-Bausteine), deren durchschnittlicher Wert zwischen 150 und 300 Euro liegt.

Alle Projektspenden fließen zu 100 % in die Projektarbeit. Die Vereinskosten werden durch Klub-, Team- und Mitgliedsbeiträge gedeckt.

"Damit die Welt nicht bleibt, wie sie ist, muss jeder von uns etwas tun", ist die Botschaft des Entwicklungshilfeklubs.

Der österreichische Verein kooperiert seit 1984 mit der internationalen, in Großbritannien gegründeten Hilfsorganisation Oxfam. Der 2011 verstorbene österreichische Schauspieler Otto Tausig hat sich jahrzehntelang für den Entwicklungshilfeklub engagiert. Seit er 1989 in Bombay (heute Mumbai) den Film "Nocturne indien" drehte, spendete er alle Schauspielgagen dem Entwicklungshilfeklub.

Der Entwicklungshilfeklub hat sieben hauptamtlich Teilzeitbeschäftigte und rund 50 ehrenamtliche MitarbeiterInnen. Im Jahr 2017 wurden 2,11 Millionen Euro für den Entwicklungshilfeklub gespendet. Der Verein verspricht seinen SpenderInnen, "dass ihr finanzieller Beitrag zur Gänze dort eingesetzt wird, wo sie selbst es bestimmen."

Die Spenden sind von der Steuer absetzbar, seit 2003 ist der Verein Träger des österreichischen Spendengütesiegels.
06.06.2018