Landraub in Tansania

80% der Bevölkerung Tansanias leben in ländlichen Regionen. Ihr Existenz ist durch Landraub bedroht.

Viele Menschen leben von Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei oder der Jagd. Werden sie von ihrem Land vertrieben, werden sie zugleich ihrer Existenzgrundlage beraubt.

Ausländische Investoren interessieren sich für das Land, sei es um Agrotreibstoffe oder Lebensmittel zum Export im großen Stil anzubauen. Auch der Uranabbau spielt in Tansania eine gewisse Rolle.

Welthaus unterstützt mit diesem Projekt die Partnerorganisation Land Rights Research and Resources Institute (LARRRI/HAKIARDHI) vor Ort. Diese NGO kämpft seit 1994 für die Landrechte der KleinbäuerInnen. Viele Betroffene wissen nicht einmal um ihre Rechte, geschweige denn, wie sie sich rechtlich dagegen wehren können. Information, Vernetzung und politische Partizipation sind die Ziele dieses Projekts. Die Anerkennung traditioneller Landnutzungssysteme und grundlegende Forschungsarbeit auf diesem Gebiet sind wesentlicher Teil der Arbeit von LARRRI/HAKIARDHI.

Spendenhinweis

Für dieses Projekt von Welthaus Diözese Graz-Seckau kann nicht zweckgebunden gespendet werden. Wenn Sie die Bevölkerung Tansanias in ihrem Kampf gegen Landraub unterstützen möchten, richten Sie Ihre Spende an das untenstehende Spendenkonto und geben Sie den Verwendungszweck "Welthaus Allgemein" an. Die Organisation verteilt die Spendeneinnahmen nach Bedarf.
13.11.2017