Einkommen für Frauen in Indien

600 Frauen aus abgelegenen Dörfern Indiens wird durch Ausbildung dabei geholfen, Armut und Ausbeutung zu entkommen.

Diskriminierte Bevölkerungsgruppen, wie Angehörige der Dalit und der unteren Kasten Indiens, haben meist kaum Chancen, lebenslanger Armut und Unterdrückung zu entkommen. Nur zu oft müssen die benachteiligten Kinder bereits in frühen Jahren die Schule abbrechen, insbesondere Frauen und Mädchen sind in Indien häufig Opfer von Ausbeutung.

Junge Frauen als Angehörige der untersten Gesellschaftsschichten Indiens haben es besonders schwer, ihre Chancen auf ein eigenes Einkommen, ein selbstbestimmtes Leben sind rar. Sieben lokale Hilfsorganisationen wie Centre for Integral Rural Welfare (CIRW), Wadmavli oder Sisters of the Cross setzen sich in abgelegenen Dörfern für diese benachteiligten Frauen ein, bilden Selbsthilfegruppen und ermöglichen ihnen Fertigkeiten zu erlernen.

Projektaktivitäten

Für die Verbesserung der Situation der mittellosen Frauen fehlt es an Wissen und Fertigkeiten. Um dem Mangel entgegenzuwirken helfen ihnen die lokalen Organisationen dabei, Kenntnisse in Bereichen wie Schneiderei und Stickerei, Tierzucht, Anbau von Gemüse und Obst oder Henna-Bemalung zu erlangen.

Mit fachlicher Begleitung erlernen die Frauen neben diesen Fertigkeiten auch grundlegendes Wissen in Lesen, Schreiben, Englisch, Ernährung und Gesundheit sowie über ihre Rechte und die Relevanz von Bildung.

Der Entwicklungshilfeklub unterstützt die Arbeit der lokalen NGOs, Projektträger ist die lokale Partnerorganisation TDSS. Insgesamt sollen 150 Frauen die Chance bekommen, Bildung zu erlangen, sich Kenntnisse in verschiedenen Bereichen anzueignen und so die Aussichtslosigkeit in ihrem Leben zu bekämpfen. Die Kosten für die Projektaktivitäten liegen bei insgesamt 2.480 Euro für Gehälter, Materialien und Projektkoordinierung.
08.08.2019