Eine Zukunft für Kinder mit Behinderung in Kenia

Kindern der ethnischen Gruppierung der Pokot in Kenia, die von einer körperlichen Behinderung betroffen sind, wird durch notwendige Operationen, Therapien und einen Internatsbesuch eine bessere Zukunft gewährt.

Die ethnische Gruppierung der Pokot ist in den kenianischen Bundesstaaten West Pokot und Baringa sowie im Osten Ugandas ansässig. Insgesamt rund 620.000 Pokot leben im Westen Kenias. Aufgrund ihres Nomadenlebens werden sie meist aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Kinder der Pokot-Familien, die von einer körperlichen Behinderung betroffen sind, haben ein schweres Los. Nicht nur können sich die Familien notwendige Operationen nicht leisten, auch etwaige Therapien und Nachversorgung sind alleine nicht zu bewerkstelligen.

Die Comboni-Missionare setzen sich seit vielen Jahren für diese Kinder ein, ermöglichen kostenlose Operationen im Sptial in Ol-Kalou und kümmern sich um die anschließende Betreuung während sich die Kleinen von den Eingriffen erholen. Neben notwendiger Therapien und Gehhilfen wird den Kindern in einem angeschlossenen Heim auch eine schulische Ausbildung geboten. Schließlich sollen sie später auch abseits der körperlichen Arbeit die Chance auf ein Erwerbseinkommen haben.

Mit der Unterstützung des Entwicklungshilfeklubs in Höhe von 5.805 Euro können die Spitals-, Therapie-, Internats- und Fahrtkosten für neun Kinder mit körperlicher Beeinträchtigung übernommen werden.
05.08.2019