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Ein Zentrum für Straßenkinder

Bis zu 200 Kinder sollen in den Wohn- und Schulgebäuden von Aksanti betreut werden.
Die Demokratische Republik Kongo hat seit Jahren mit politischen Unruhen zu kämpfen. Bewaffnete Konflikte und Bürgerkriege haben in dem zentralafrikanischen Land zu einer humanitären Langzeitkrise geführt. Am stärksten betroffen sind - wie in so vielen Fällen - jene, die am wenigsten dafür können: Kinder.

Geschätzt 20.000 Kinder leben in der DR Kongo auf der Straße, Tendenz steigend. Sie leben vor allem in den Regionen rund um die Großstädte, mit der Hoffnung dort Arbeit zu finden. Die Mädchen und Buben sind vollkommen auf sich allein gestellt, erhalten weder staatliche Unterstützung noch die Chance auf Schulbildung. Aufgrund ihrer aussichtslosen Situation werden Straßenkinder oft Opfer von Kinderarbeit, sehen sich mit Gewalt, Prostitution und Drogen konfrontiert und kämpfen täglich ums Überleben.

Die Projektarbeit des Vereins Aksanti konzentriert sich auf die Hilfe für Straßenkinder in der Region rund um Lubumbashi, die Hauptstadt der Provinz Katanga im Süden des Landes. Insgesamt 200 Kindern sollen durch die Errichtung von Wohn- und Schulgebäuden, auf einer 3ha großen bebaubaren Fläche in eigenem Besitz, von der Straße geholt werden. In einem sicheren und fürsorglichen Umfeld sollen die Kinder im Alter von 7-18 Jahren sowohl betreut, als auch durch eine Ausbildung auf ihr späteres Leben vorbereitet werden. Aksanti setzt dabei auf die Vermittlung der Werte Selbstvertrauen, Solidarität und Verantwortungsbewusstsein.

"Ziel ist es, so rasch als möglich einigen wenigen Kindern zu helfen. Wir wollen mit ca. 50 Kindern starten und als Endausbaustufe sollen ca. 200 Kinder dort wohnen, lernen und auf ein selbstverantwortliches Leben vorbereitet werden", hält der Verein fest.

Mit Samstag, den 13.11.2021, legte der Verein mit dem Einzig der ersten Kinder einen Meilenstein hinter sich. "Schon am darauffolgenden Montag beginnt auch der Schulalltag für diese Kinder. Die Kinder sind im Alter von 8-15 Jahren und werden in einem Einklassenbetrieb unterrichtet werden", betont Aksanti.

Für die Umsetzung des Großprojekts ist Aksanti auf Spenden angewiesen. Spenden können entweder der Finanzierung des Zauns oder auch anderen Teilprojekten (Brunnen und der Aksanti-Straße) gewidmet werden.