Ein Sportplatz und eine Volksschule für Straßenkinder

Hope'87 hilft Straßenkindern in Ashaiman, einer Stadt in der Greater Accra Region in Ghana.

Genau Statistiken über Straßenkinder gibt es nicht; Kinder die auf der Straße leben sind nur schwer zu erreichen, kaum eines hat Dokumente bei sich oder gar eine Geburtsurkunde. Die meisten Straßenkinder sind Waisen, Ursachen für ein Leben auf der Straße können allerdings auch die besonders große Armut der Familie, Missbrauch oder Vernachlässigung sein. Die marginalisierten Buben und Mädchen sind auf den Straßen großen Gefahren ausgesetzt, sie haben selten genug zu Essen, sind besonders anfällig für Krankheiten und haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung.

Auch Ghana ist keine Ausnahme, was die Lebenssituation für Straßenkinder betrifft. Während die geschätzten Statistiken über Straßenkinder von einer Buben-Mädchen-Aufteilung von 70 zu 30 ausgehen, sind Mädchen wiederum mehr von dem unzureichenden Zugang zu Schulbildung betroffen. Unzählige Kinder in Ghana müssen harte Arbeit verrichten, für welche sie unzureichend bezahlt werden und die meisten Straßenkinder im Alter zwischen zwölf und 20 haben keinen sicheren Schlafplatz.

In Anbetracht der Hilfsbedürftigkeit der jungen Menschen in Ghana, setzt sich Hope'87 unter Förderung der Stiftung UNESCO - Bildung für Kinder in Not, mit der Unterstützung von Sergei Egorov und unter Zusammenarbeit mit dem Projektpartner Salesianer Don Boscos für die Errichtung eines Fußballplatzes und eines Schulgebäudes ein. Die sportlichen Aktivitäten, sind besonders wichtig um den marginalisierten Kindern Erholungsmöglichkeiten zu bieten und im neuen Schulgebäude werden Buben als auch Mädchen des Dorfes die selben Chancen auf Schulbildung erhalten. Das gegründete Kinderdorf soll schließlich einen sicheren Ort für die Straßenkinder bieten, um der gesellschaftlichen Ausgrenzung zu entkommen.
13.04.2017