Emanzipation indischer Mädchen

Mädchen in Indien haben oft mit Diskriminierung und Unterdrückung zu kämpfen. Die Kindernothilfe stärkt vernachlässigte Mädchen und bereitet sie auf ein selbstbestimmtes Leben vor.

Rund 30% der Bevölkerung Indiens lebt unterhalb der Armutsgrenze, 1,7 Millionen Kinder sterben jährlich an Unterernährung. Inbesondere in Familien aus armen Verhältnissen bleibt meist wenig Zeit für eine fürsorgliche Erziehung, nur zu oft bleiben dabei vor allem Mädchen auf der Strecke. Sie gelten als weniger wert und erhalten weniger Aufmerksamkeit, häufig müssen sie ihre Schulbildung abbrechen, um im Haushalt auszuhelfen oder um zum Familieneinkommen beizutragen.

Im Kinderschutzzentrum der Kindernothilfe in Porayar, im südlichen Bundesstaat Tamil Nadu, erhalten vernachlässigte Mädchen besondere Aufmerksamkeit und werden von den ausgebildeten Erziehrerinnen individuell gefördert. Die Kinder erlernen beispielsweise den Anbau von Gemüsegärten sowie das Haltbarmachen der Früchte, mittels Kursen in Hand- und Kunsthandwerk werden die Mädchen auf eine Berufsausbildung vorbereitet.

Neben der Grundversorgung der Kinder durch gesunde Mahlzeiten und medizinische Versorgung, steht auch Förderunterricht und Nachhilfe im Zentrum der Projektarbeit. Zahlreiche Aktivitäten im Kinderschutzzentrum tragen zur Förderung des Selbstwerts der Mädchen bei und dienen langfristig zur Vorbereitung auf ein selbstbestimmtes Leben.

Mit einer Spende von 18 Euro an das Projekt der Kindernothilfe im indischen Porayar, ermöglichen Sie einem benachteiligten Mädchen ein Schulstartset mit Büchern, Stiften und Heften.
12.06.2018