Ein neues Dach für das Sozialzentrum in Honduras

(abgeschlossenes Projekt)

Damit das Sozialzentrum bedürftigen Familien auch weiterhin Unterschlupf bieten kann, bedarf es dringender Renovierungsarbeiten an Dach und Elektroinstallationen.

Zwei Drittel der Bevölkerung von Honduras lebt unterhalb der Armutsgrenze. Über ein Drittel der Kinder in Honduras sind unterernährt und fast ein Fünftel der Bewohner hat keinen Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung. Weiters haben bis heute noch zehn Prozent keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und rund ein Drittel besitzt keinen Zugang zu sanitären Anlagen.

Die Bewohner der ländlichen Gebiete sind zu rund 69 Prozent von einem Leben unterhalb der nationalen Armutsgrenze betroffen. Die ökonomischen Probleme erschweren den Alltag der ländlichen Familien stark, zusätzlich sind es oft soziale Faktoren, weshalb die Bewohner und Bewohnerinnen des Zamorano-Tals auf Hilfe angewiesen sind.

So bietet das Sozialzentrum Padre Guillermo Arsenault (PGA) seit 30 Jahren weitgreifende Hilfsleistungen für rund 100 der bedürftigsten Familien der Umgebung. Alleinerziehende Mütter, Familien mit Gewaltproblemen, Menschen in Notsituationen und Waisenkinder erhalten Unterstützung durch das Centro de Formación.

Überdies haben die Sozialarbeiter des PGA Zentrums es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern aus verarmten Familien eine Schulausbildung zu ermöglichen, indem sie ihnen ein Stipendium finanzieren. Schließlich werden auch medizinische Behandlungen durch Therapeuten angeboten um umfassende Hilfe leisten zu können.

Damit die marginalisierten Familien weiterhin Beratung und Unterstützung im Centro de Formación Padre Guillermo Arsenault erhalten, sind dringende Renovierungsarbeiten vonnöten. Das Dach ist undicht und muss dringend erneuert werden und auch die Elektroinstallationen des Hauses benötigen eine Sanierung.

Um die Reparaturen bewerkstelligen zu können und den Familien im Zamorano-Tal weiterhin Unterstützung zu bieten, werden 4.610 Euro benötigt.
01.10.2014