Chancen und Aufklärungsarbeit in Sri Lanka

Viele Kinder haben aufgrund des Bürgerkrieges leichte oder schwere Behinderungen davongetragen. Sie sind von den meisten Einrichtungen im Land ausgeschlossen.

Fast ein Zehntel der Bevölkerung Sri Lankas lebt unterhalb der Armutsgrenze. Der Bürgerkrieg und Überschwemmungen haben das Leben vieler Familien nachhaltig beeinflusst. Sowohl sauberes Trinkwasser als auch Bildung sind für armutsbetroffene Familien unerreichbar. Zudem ist laut Kindernothilfe jedes fünfte Kind unter fünf Jahren unterernährt.

Die Stadt Jaffna liegt im tamilisch besiedelten Norden der Insel. Der Bürgerkrieg, der bis 2009 andauerte, hat diese Region besonders hart getroffen. Viele Betroffenen leben noch in Flüchtlingslagern und haben mit Unsicherheit und Arbeitsmangel zu kämpfen. Die ortsansässigen Kinder leiden an psychosozialen Problemen und Entwicklungs- oder Lernstörungen, welche durch den Krieg ausgelöst wurden. Bei einigen der Kinder verursachte der Bürgerkrieg zudem leichte oder schwerere Behinderungen. Sie haben kaum Chance auf den Zugang zu Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, Arbeitsplätzen und politischer Teilhabe.

Das Projekt der Kindernothilfe möchte nun 1.500 Kindern in 15 verschiedenen Dörfern des Jaffna-Gebietes, das Aufwachsen in einem friedlichen Umfeld ermöglichen. Kinder mit Behinderungen und psychosozialen Problemen erhalten die notwendige Betreuung, Lernzentren fördern ihre Fähigkeiten und für von extremer Armut betroffene Kinder werden zudem die Lernmaterialien finanziert. Zusätzlich soll ein Bus, ausgestattet mit Informationsmaterialien über das Thema Behinderung, die Aufklärungsarbeit in den Dörfern erleichtern.

Mit einer Spende von nur 10 Euro ermöglichen Sie die Anschaffung von Lernmaterialien für zwei Kinder.
05.12.2019