Schulen in Uganda

Kindern eine Chance betreibt in Uganda zwölf Schulen: sieben Grundschulen mit Kindergärten, zwei berufsbildende Schulen, drei Schulen für Kinder mit Behinderung.

In vielen Gegenden Ugandas gibt es kaum oder keine staatlichen Bildungseinrichtungen. Gerade in den ländlichen und zugleich ärmsten Gebieten ist der Zugang zu Bildung am schwersten. Kindern eine Chance betreibt seine Schulen in eben diesen Landstrichen.

Ein Paradebeispiel für die Vereinsarbeit ist das kleine und abgelegene Dorf Nateete. Aus einer kleinen Schule – eigentlich war es nur ein Raum für die SchülerInnen aller Klassen – wurde im Laufe der Zeit ein Schulkomplex mit Grundschule samt Kindergarten, eine Schule für Kinder mit Behinderung und eine berufsbildender höheren Schule. Letztere wurde 2015 in Betrieb genommen.

Der Schulbesuch ist allerdings nicht kostenlos, ein geringes Schulgeld in der Höhe von einem Euro (knapp zwei Euro sind es für die Oberstufe) muss bezahlt werden. Dieser Betrag ist wohlüberlegt und auch für einkommensschwache Familien leistbar. So wird verdeutlicht, welch hohen Stellenwert Bildung hat.

Für den Verein Kindern eine Chance ist Nachhaltigkeit und die Einbindung der lokalen Bevölkerung ein wesentlicher Bestandteil. An jedem Standort – bzw. in unmittelbarer Nähe – gibt es deshalb auch eine kleine Landwirtschaft. Mit den Erträgen wird positiv zu einer ausgewogenen Ernährung der Schülerinnen und Schüler beigetragen. Teilweise werden auch Projekte zur Wiederaufforstung oder Wassergewinnung vor Ort initiiert.

Auf der Karte unterhalb können Sie sehen, welcher Schultyp an welchem Ort genau vertreten ist.

Information für SpenderInnen

Alle Spendengelder werden nach Bedarf für Projekte in Uganda eingesetzt. Nicht für jedes Projekt kann zweckgebunden gespendet werden, aber folgende Schwerpunkte können als Verwendungszweck angegeben werden: HIV-Programm, Wassertank, Benzingeld, Porridge, Schulbauten, Einrichtung für Schulen, Setzlinge, Saatgut.
09.08.2019