e.motion

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© Walter Grösel

Mit der Equotherapie bietet der Verein Kindern und Familien in Krisen eine besondere Form der tiergestützten Therapie.

Seinen Fokus legt e.motion bereits seit der Gründung auf das besondere Konzept der Equotherapie (lat. "equo" zu dt. "durch das Pferd"), also den Einsatz von Pferden zu Therapiezwecken. Gegründet wurde der Verein im Jahr 2002 von zwei Therpeutinnen.

Kinder, die von einer unheilbaren und lebensverkürzenden Erkrankung, von Traumata oder einer Behinderung betroffen sind, sowie ihre Eltern und Geschwister profitieren von den umfassenden Therapiemöglichkeiten. Aber auch jene Kinder, deren nahe Angehörige unheilbar krank sind, können die Angebote von e.motion wahrnehmen.

"Zurück ins Leben"

Am Lichtblickhof in Steinbach (Niederösterreich) sowie auf der Baumgartner Höhe (Ottto Wagner Spital, Wien) konnten bislang über 5.000 Familien in den schwierigsten Lebenssituationen begleitet werden, wie e.motion stolz betont. Rund 350 Kinder und Jugendliche nehmen das Vereinsangebot mittlerweile wöchentlich in Anspruch.

"Momente der Freude und Leichtigkeit schaffen, zur Ruhe kommen, Lichtblicke erleben", so die übergeordneten Ziele des Vereins. Man sei dabei "Lebens-, Hoffnungs- und Kraftort für Kinder und Jugendliche mit schwersten Schicksalen" und begleite seine KlientInnen auf ihrem Weg "zurück ins Leben".

Die Hilfsorganisation ist zu einem überwiegenden Anteil auf Spenden angewiesen. 2018 stammten nur rund 20% der Einnahmen nicht aus Privatspenden (u.a. Mitgliedsbeiträge, betriebliche Einnahmen, Förderungen), in etwa gleich viel wurde für Werbe- und Verwaltungskosten aufgewandt. Das Österreichische Spendengütesiegel trägt e.motion seit Dezember 2018, Spenden an den Verein sind von der Steuer absetzbar.
26.11.2019