Nahrungsversorgung im ländlichen Nepal

Mit hochwertigem Saatgut und Tierzucht-Trainings soll Ernährungssicherheit geschaffen werden.

Im nepalesischen Bürgerkrieg zwischen maoistischen Rebellen und Regierungstruppen kamen zwischen 1996 und 2006 mehr als 16.000 Menschen ums Leben, mehr als 70.000 wurden aus ihren Häusern vertrieben. 2008 wurde König Gyanendra abgesetzt und die Demokratie eingeführt.

Die Königsdiktatur gibt es nicht mehr, geblieben ist die große soziale Kluft zwischen Stadt- und Landbevölkerung. Die kargen Erträge der Landwirtschaft reichen kaum zum Überleben, es mangelt an ausreichenden Bewässerungssystemen und landwirtschaftlichem Know-How.

Die Partnerorganisation der Dreikönigsaktion, Rural Reconstruction Nepal (RRN), unterstützt die am meisten benachteiligten Bevölkerungsgruppen dabei, die Lebens- und Ernährungssituation von Familien und Dorfgemeinschaften zu verbessern.

RRN hilft KleinbäuerInnen mit hochwertigem Saatgut und führt Trainings zu Schweine-, Ziegen-, Hühner- und Bienenzucht durch. Kleinbewässerungsanlagen werden gebaut, neue Gärtnereien dienen dem Anbau von Futterpflanzen, Früchten und Gemüse.
01.10.2014