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Chance auf Bildung in Lubumbashi

In der Wokovu Schule erhalten über 1.700 Mädchen und Buben Schulunterricht.
Ein Großteil der Bevölkerung in der Demokratischen Republik Kongo lebt in Armut. Nach dem HDI besetzt das Land nur Platz 175 von insgesamt 189 Ländern. Neben Mangelernährung zählen auch die hohe Säuglings- und Müttersterblichkeitsraten zu den schwerwiegenden Problemen im Land. Die ärmlichen Verhältnisse machen es Familien zudem sehr schwer ihren Kindern Bildung zu ermöglichen. Doch ohne Bildung ist ein Ausbruch aus dem Teufelskreis Armut nicht wirklich möglich. Den Mädchen und Buben bleibt somit die Chance auf ein besseres Leben verwehrt.

Im Süden der DR Kongo liegt Lubumbashi, das Projektgebiet von Salvatorianer Weltweit. Die Hauptstadt von Haut-Katanga zählt über zwei Millionen EinwohnerInnen und ist somit die zweitgrößte Stadt des Landes. Auch in diesem Teil der Nation ist Schulbildung "zwar formal vorgeschrieben und staatlich garantiert, faktisch ist aber ein öffentliches Bildungssystem kaum existent", so Salvatorianer Weltweit. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht diese Situation zu ändern und möglichst vielen Kindern Bildung zu ermöglichen. 2009 begannen die Salvatorianer deswegen die Wokovu Schule zu bauen. Seither bietet die Bildungseinrichtung Mädchen und Jungen die Möglichkeit leistbare und qualitative Bildung zu erhalten. Zusätzlich können Interessierte auch Fortbildungskurse zu Themen wie Kinderrechte und HIV besuchen.

Insgesamt 1.752 Kinder lernen in der Wokovu Schule der Salvatorianer derzeit. Mit einem weiteren Ausbau soll es mehr als 2.100 Kindern und Jugendlichen ermöglicht werden die Bildungseinrichtung zu besuchen.