Die Weihnachtsspende

Ob Geldspenden oder individuell zusammengestellte Päckchen – zu Weihnachten sind SpenderInnen in Österreich besonders großzügig und machen vielen Hilfsbedürftigen damit eine große Freude.

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Geld, Packerl oder Urkunde - Weihnachtsspenden gibt es in unterschiedlichsten Formen, sie sind bei ÖsterreicherInnen sehr beliebt. © freestocks.org / Unsplash
Der Winter bricht langsam herein, die Fenster füllen sich mit Dekoration und die Straßen erstrahlen nach und nach in stimmungsvoller Beleuchtung. Noch etwas mehr als ein Monat, dann ist Weihnachten. Die Zeit des Gebens ist somit angebrochen und in diesem Zusammenhang für viele ÖsterreicherInnen auch die Jahreszeit, in der sie über eine Spende nachdenken.

Sei es, um etwas zurückzugeben oder einfach weil man jemandem gerade zu den Feiertagen eine Freude bereiten will. Aktionen wie die Wundertüte und das Weihnachtswunder von Hitradio Ö3 oder der Spendenmarathon von Licht ins Dunkel erinnern uns in dieser Zeit immer wieder an Spendenmöglichkeiten und machen das Thema in den Medien und somit auch für uns präsenter als in anderen Monaten. Wir wollen daher drei Möglichkeiten präsentieren, wie man sich vor allem zu Weihnachten durch Spenden beteiligen kann.

Die klassische Geldspende

Wie im Rest des Jahres sind auch in der winterlichen Jahreszeit Geldspenden ein einfacher und schneller Weg, karitative Organisationen zu unterstützen. Zahlreiche Vereine nutzen die in dieser Zeit erhöhte Spendenbereitschaft und erinnern durch weihnachtliche Kampagnen an ihre Arbeit und den Spendenbedarf konkreter Projekte. NGOs wie beispielsweise Kinderhospiz Netz, MOMO - Wiener Kinderhospiz oder der Sterntalerhof sind rein spendenfinanziert. 

Die Spende als Geschenk

Eine weitere Möglichkeit bietet die Spende in Form eines (Weihnachts-)Geschenks an seine Liebsten. Das Präsent unterstützt dabei zugleich bedürftige Personen. Anhand einer Spendenurkunde mit Information über den Hilfsbeitrag oder einem Dankesschreiben erhalten SpenderInnen in ihrem oder dem Namen der beschenkten Person etwas Handfestes, um es weiterreichen zu können. Unter "Schenken mit Sinn" bietet beispielweise die Caritas die Möglichkeit, für eine Ziege, einen Esel oder Ochsen zu spenden und für den Beschenkten noch ein Kuscheltier oder ein T-Shirt zu erwerben.
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Der Wunschbaum am Schönbrunner Adventmarkt visualisiert die Wünsche der Kinder und lädt zum Spenden ein. © spendeninfo.at / Hannah Hauptmann

Die Packerlspende

In den letzten Jahren steigen Beliebtheit sowie Angebote der selbst gestalteten Päckchen für Weihnachtsspenden stetig. Für die Packerlspende gibt es zwei Vorgehensweisen. Einerseits kann anhand einer Liste eine Geschenkbox befüllt werden, wie es zum Beispiel der Christkindlbrief der Caritas, die Hilfspakete für Weihnachtstrucker der Johanniter oder der Wunschbaum des SOS-Kinderdorf ermöglichen.

Andererseits kann ganz individuell entschieden werden, was in das Paket hineinkommt und für welches Alter und Geschlecht es geeignet ist. Die NGOs Kleine Herzen oder auch der Verein Ute Bock bieten diese Art der speziellen Weihnachtsspende. Die schön verzierten Kartons werden dann rechtzeitig an Sammelstellen abgegeben und den Beschenkten beim Weihnachtsfest überreicht.

Zu Weihnachten etwas Gutes zu tun ist einfach und in vielerlei Weise möglich. Und ist es nicht schön, in den besinnlichen Tagen auch an unsere Nächsten zu denken, und jemandem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern?
AutorIn:
Monika Knasmillner
14.11.2018