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Die Möwe

Hilft misshandelten und sexuell missbrauchten Kindern.
P_ALT
© Walter Grösel
Gegründet wurde die möwe - so die Eigenschreibweise - 1989, um minderjährigen Opfern sexueller Gewalt zu helfen. Die gemeinnützige GmbH, hinter der ein Trägerverein steht, führt sechs Kinderschutzzentren: In Wien, St. Pölten, Neunkirchen, Mistelbach und Mödling.

Das Angebot der möwe umfasst neben akuter Krisenhilfe und Beratung auch kostenlose Psychotherapie und Prozessbegleitung für betroffene Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen.

"Neben der Unterstützung und Betreuung von Betroffenen ist uns die Enttabuisierung ein besonderes Anliegen. Denn nur durch die Enttabuisierung können wir dazu beitragen, dass Menschen nicht wegschauen, sondern hinschauen und helfen."

Für Kinder und Jugendliche, als auch Erwachsene, die im täglichen Leben mit Kindern zu tun haben, sowie Organisationen, die ihre Strukturen in Hinblick auf Kinderrechte und Kindeswohl ausrichten wollen, bietet die möwe zusätzlich Präventions- und Informationsprogramme.

die möwe schätzt, dass in Österreich 5 bis 15 Prozent aller Kinder sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind - 90 Prozent davon finden im familiären und sozialen Umfeld statt - und dass viele Kinder nicht darüber sprechen, sei es aus Scham, sei es aus Angst vor den Tätern. Eine telefonische Helpline (01 532 15 15) und die Online-Beratung sind hier bewusst niederschwellige Hilfsangebote.

Anfang 2015 übernahm die Klinische und Gesundheitspsychologin Hedwig Wölfl, nachdem sie bereits einige Jahre die fachliche Leitung des Vereins innehatte, die Geschäftsführung und löste somit die ehemalige Geschäftsführerin und Präsidentin Martina Fasslabend ab. Präsidentin des Trägervereins hinter der gemeinnützigen GmbH ist seitdem die ehemalige ÖVP-Generalsekretärin Ingrid Korosec.

957.000 Euro wurden im Jahr 2019 für die möwe gespendet.

Das Österreichische Spendengütesiegel führt die gemeinnützige GmbH. Spenden an die möwe sind von der Steuer absetzbar.

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