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Diamani Kouta

setzt sich seit 2013 für das Dorf Kafountine im südlichen Senegal ein.
© Walter Grösel
© Walter Grösel
Kafountine ist eine Region mit rund 23.000 EinwohnerInnen im Süden Senegals, die fast ausschließlich von Fischfang lebte. Seit dem Eintreffen ausländischer Fischereiflotten kämpfen 85 Prozent der Menschen in Kafountine mit Arbeitslosigkeit. Das Durchschnittseinkommen der wenigen Menschen, die noch Arbeit haben, liegt bei einem Euro/Tag. Jegliche Infrastruktur, um Arbeitsplätze zu schaffen, fehlt.

Diamani Kouta hat sich zur Aufgabe gemacht, nachhaltige Projekte zu entwickeln, welche die Fluchtursachen bekämpfen und vor allem der Jugend eine Zukunftsperspektive zeigen, um in Kafountine zu bleiben. Die auf Hilfe zur Selbsthilfe ausgelegten Aktivitäten binden einheimische Mädchen und Jungen aktiv mit ein und geben ihnen die Chance bei der Entwicklung ihrer Umgebung selbst mitzuwirken. Angefangen mit der Finanzierung eines Bootes im Jahr 2016 und der damit zusammenhängenden Schaffung von etwa 100 Arbeitsplätzen, verändern sich die Projektaktivitäten von Diamani Kouta laufend, passend zu der Entwicklung des Dorfes. So fördert der Verein neben der Arbeitsplatzschaffung, auch Aus- und Weiterbildungsprogramme für Kinder und Jugendliche und die regionale Produktion von bspw. Honig. "Projekte zum Bleiben" so das Credo von Diamani Kouta.

„Alle Projekte sollen so rasch wie möglich autark arbeiten und vor allem den jungen Menschen eine Alternative zur Flucht nach Europa bieten“, betont Diamani Kouta.

Ehrenamtliche Hilfe

Der von Eva Mück geführte Verein mit Sitz in Salzburg arbeitet zur Gänze ehrenamtlich, ohne jegliche Personalkosten. Einnahmen kommen, bis auf die Finanzierung von einem Teil der Reisekosten, den Projekten zugute. Neben den Spendeneinnahmen (2020: 86.500 Euro) erhält der Verein zudem Förderungen des Landes Salzburg (2020: 3.300 Euro) und des Lions Club (2020: 15.400 Euro). Im Jahr 2020 konnte mit den Einnahmen unter anderem die Errichtung von Werkstätten, das Projekt „Agrarland zum Bleiben“ und das Imkereiprojekt finanziert werden.

Seit 2019 sind Spenden an Diamani Kouta von der Steuer absetzbar, das Spendengütesiegel trägt der Verein nicht.