Brennpunkt Moldawien

Die Republik Moldau ist eines der Schwerpunktländer der Auslandshilfe der Caritas Wien.

Das "Armenhaus" Europas, Moldawien, belegt derzeit den 107. Platz des Human Development Index und somit den ersten Platz unter jenen Ländern, denen die Vereinten Nationen eine "mittlere Entwicklung" - hinsichtlich Lebenserwartung, Schulbesuchsdauer und Lebensstandard - nachsagen. Seit dem Ende des Kommunismus erlebt das Land eine stetige Talfahrt. 1992 spaltete sich Transnistrien ab - de facto unabhängig, aber von niemandem anerkannt und daher völkerrechtlich noch immer ein Teil der Republik Moldau.

Die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze, die Lebenserwartung sank in den letzten Jahrzehnten auf 67 Jahre. Über ein Viertel der arbeitsfähigen Menschen hat das Land bereits verlassen, zurück bleiben die Alten, Schwachen und Kinder. Zehntausende Sozialwaisen sind mehr oder weniger auf sich selbst gestellt.

Für ihre verschiedenen Projekte im Land sammelt die Caritas unter dem Spendenzweck "Moldau". Die Hilfe der Caritas Wien ist vielseitig. In Stauceni wird zum Beispiel ein Altersheim unterstützt, in der Hauptstadt Chisinau erhalten 168 bedürftige Mädchen eine Berufsausbildung.

Das Projekt der Caritas "Kinder mit Zukunft - Zukunft für Kinder" hilft über 3.500 Kindern und Jugendlichen in den ländlichen Gebieten Moldawiens. Alte und schwerkranke Menschen werden mit einem mobilen Hospiz in der Hauptstadt versorgt.

Hilfsprogramme, die unter dem allgemeinen Verwendungszweck "Moldau" laufen, finden Sie unter "Mehr zum Thema". Die Organisation entscheidet nach Bedarf darüber, welchem der "Moldau"-Projekte Ihre finanzielle Unterstützung zugute kommen wird.

Auf der Karte sind die wichtigsten Projektorte der Caritas Wien in Moldawien (und Transnistrien) verzeichnet.
27.07.2017