Kinderrechte in osteuropäischen Ländern

(abgeschlossenes Projekt)

Leiter von Kindereinrichtungen in Weißrussland, Moldawien und der Ukraine erhalten spezielle Trainings.

In den drei osteuropäischen Ländern Ukraine (100.000), Weißrussland (35.000) und Moldawien (40.000) wachsen rund 175.000 Kinder ohne ihre Eltern auf. Die staatlichen Kinderheime und Betreuungseinrichtungen dieser Länder entsprechen in vielen Fällen nicht den Bedürfnissen der jungen Bewohner.

Auch die in der UN-Konvention über die Rechte des Kindes festgeschriebenen Prinzipien sind in den vorhandenen Strukturen nicht immer gewährleistet. Die Kinderrechtskonvention wurde von den Ländern ratifiziert, ihre Umsetzung in der Praxis ist jedoch noch nicht ausreichend erfolgt.

Das von der "Österreichischen Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit" (OEZA) mitfinanzierte Projekt "Family First - Kinderrechte jetzt!" setzt sich zum Ziel, Grundsätze der Kinderrechtskonvention in Kinder-Betreuungseinrichtungen umzusetzen.

Zu diesem Zwecke werden rund 30 Leiter von Sozialhilfeorganisationen, die mit Kindern arbeiten, speziell trainiert. Durch das Training soll bewirkt werden, dass die Kinderrechte in allen drei Staaten Eingang in die tägliche Arbeit der Organisationen finden und zu einem selbstverständlichen Bestandteil der pädagogischen Arbeit werden.
 
01.10.2014