Behindertensport im Kongo

(abgeschlossenes Projekt)

Alle haben sie ein großes Ziel vor Augen - die Paralympics 2016 in Rio de Janeiro!

Sport ist einer der besten Möglichkeiten Menschen mit Behinderung aus ihrer gesellschaftlichen Isolation herauszuholen. Nur allzu oft sind sie gezwungen, abseits der Gesellschaft, versteckt in ihren Hütten, leben zu müssen.

Behindertensport gibt diesen Menschen vor allem ein völlig neues Selbstwertgefühl. Im Frühjahr 2011 wurde in der Provinz Katanga mithilfe der Caritas Österreich die Liga für Behindertensport gegründet. Die Spiele werden vor Publikum ausgetragen, was wiederum hilft, Vorurteile abzubauen.

In fünf Städten der Provinz gibt es mittlerweile einige Fußball-, Volleyball- und Sitzball-Teams. Sitzball ist eine Mannschaftssportart, die sich bestens dazu eignet, von behinderten und nichtbehinderten Menschen gemeinsam ausgeübt zu werden. Als Breiten- wie Spitzensport ist es vor allen in Mitteleuropa und Afrika verbreitet.

Im Frühjahr 2011 waren über 110 Spielerinnen und Spieler beim ersten regionalen Turnier dabei. Die Liga für Behindertensport steht im engen Kontakt mit dem nationalen und internationalen paraolympischen Komitee, als auch mit der World Organisation Volleyball for Disabled (WOVD). Der Traum aller wäre es, eine Mannschaft der DR Kongo zu den Paralymipcs nach Rio zu schicken.
01.10.2014