Hungerbekämpfung in Afrika

Kleinbäuerliche Familien in vier afrikanischen Staaten der Sahelzone werden unterstützt.

Dieses Projekt der Caritas läuft in vier Ländern gleichzeitig: Burkina Faso, DR Kongo, Äthiopien und Senegal. In Burkina Faso profitieren davon 300 Haushalte in sechs Dörfern der Diözesen Kaya und Dori. Landwirtschaftliche Hilfestellungen für die kleinbäuerlichen Familien sollen die Ernährungssituation verbessern und nachhaltig den Hunger bekämpfen.

Die Ansätze dabei sind vielfältig: verbesserte Geräte, ertragreicheres Saatgut und ökologischer Dünger helfen, die Erträge der Ernte zu steigern. Durch Gemüseanbau und Kleintierhaltung wird eine Diversifizierung erreicht. Schulungen, wie man am besten Mangelernährung bei Kindern vorbeugt, sind ebenfalls Teil des Projekts.

Die Projekt-MitarbeiterInnen aller Länder haben gemeinsame Seminare über nachhaltige Landwirtschaft, tauschen Erfahrungen aus und geben ihr Wissen weiter. Da bis zu 90 % der Bevölkerung in den Entwicklungsländern Kleinbauern und -bäuerinnen sind, ist es umso wichtiger, diese im Kampf gegen den Hunger einzubeziehen, um nachhaltig und dauerhaft Erfolge erzielen zu können.
18.07.2016