Tagesstätte für Roma-Kinder

Viele Roma-Familien in Rumänien leben in Hütten mit nur einem Raum, ohne Heizung und Wasseranschluss.

Eine Bevölkerungsgruppe, die vom Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks nicht profitiert hat, sind die Roma. Die Entstehung eines unregulierten Arbeitsmarktes und hohe Arbeitslosigkeit haben zur Verarmung vieler Roma geführt.

In Rumänien leben nach Schätzungen bis zu zwei Millionen Roma. Dieses Projekt der Caritas ist in einem kleinen Dorf (keine nähere Ortsangabe) in der Diözese Timișoara im Westen Rumäniens beheimatet. Hier leben rund 400 Roma-Familien, viele von ihnen in Hütten mit nur einem Raum, ohne Heizung und Wasseranschluss.

Im Februar 2008 wurde in dem Dorf eine Kindertagesstätte errichtet. 54 Romakinder der ersten bis vierten Klasse Volksschule besuchen die Tagesstätte. Hier erhalten sie ein warmes Mittagessen, eine Lehrerin und eine Sozialarbeiterin unterstützen die Kinder bei ihren Hausaufgaben und beim Lernen.
Bildung soll den Roma-Kindern helfen, aus dem Kreislauf der Armut auszubrechen.
20.07.2016