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Die Projektarbeit in Kiamba

Ein umfassendes Bildungsangebot für Kinder und die Stärkung der Frauen soll deren schwierige Lebenssituation verbessern.
Kiamba, eine Region auf der südphilippinschen Insel Mindanao, ist sehr stark von Armut betroffen. Der Großteil der AnwohnerInnen lebt unterhalb der Armutsgrenze, die Bildungschancen für benachteiligte Kinder sind sehr schlecht ausgebaut und die medizinische Versorgung unzureichend. Viele der Mädchen und Jungen müssen zum Familieneinkommen beitragen um das Überleben der Eltern und Geschwister zu sichern. Die fehlende Bildung erschwert es den Betroffenen infolge aus der Armutssituation auszubrechen.

Das Projekt der Kindernothilfe möchte durch umfassende Aktivitäten das Leben der InselbewohnerInnen nachhaltig verbessern. Folgende Projektbausteine sollen umgesetzt werden:
 
  • Gründung von lokalen Selbsthilfegruppen und übergeordneten District-Interessensverbänden
  • Stärkung der regionalen Kiamba Women's Association Federation
  • Vorschulunterricht für alle Mädchen und Buben (u.a. Errichtung von Gebäuden, Anschaffung von Fahrzeugen)
  • Organisation von Nachhilfeunterricht
  • Ferienlager für Kinder und Jugendliche
  • Einführung eines Bildungskomitees
  • Beratungen, Schulungen sowie Berufsausbildungen, Trainings und Workshops für die erwachsenen Mitglieder
  • Vergabe von Kleidkreditförderungen
  • Aufklärung der BewohnerInnen über Kinderrechtsthemen
  • Gründung von Kinderschutzräten und Kindergruppen
  • aktive Stärkung von Frauen (Einforderung von Rechten, Meldungen von Gewaltübergriffen,...)

Um das Projekt verwirklichen zu können ist Kindernothilfe auf Spenden angewiesen. Mit Hilfsgeldern in der Höhe von 16 Euro kann das Schulmaterial für zwei Kinder finanziert werden. 51 Euro sichern die Trainingsunterlagen für einen District-Interessensverband.