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Berufsausbildung für kolumbianische Jugendliche

Kolumbiens Hauptstadt Bogota ist eine der schnellstwachsenden Metropolen der Welt. Vor allem die Bevölkerungszahlen der Armenviertel erfahren dadurch einen stetigen Anstieg.
Im Ballungsraum Bogota leben mittlerweile knapp acht Millionen Menschen. Der jahrzehntelange Bürgerkrieg ließ viele in der Hoffnung auf ein besseres Leben in die Hauptstadt ziehen. Zahlreiche Elendsviertel sind an der Peripherie entstanden, in denen Armut, Gewalt und Drogen allgegenwärtig sind.

Die Projektpartner von Jugend Eine Welt, die Salesianer Don Bosco, betreiben in Bogota das Ausbildungszentrum "Juan Bosco Obrero", in dem Jugendliche zwischen insgesamt 17 Berufen wählen können. Über 2.000 benachteiligte Kinder und Jugendliche profitieren davon.

Seit den Friedensinitiativen und durch die Abrüstung der Guerilla-Gruppe FARC im Jahr 2017 kehren immer mehr Kindersoldaten in ihre Heimatorte zurück. Der Großteil von ihnen hat keine Ausbildung, viele sind auf Hilfe angewiesen.

Mithilfe von Spenden beziehungsweise Patenschaften sollen den Kindern die Lehrlingsausbildung finanziert werden.

Hilfe in der Corona-Krise

Die durch Corona ausgelösten Schulschließungen trafen und treffen auch die Berufsschule in Bogotá. Die Situation verlangte den Präsenzunterricht einzustellen und auf Fernunterricht zu wechseln. Doch für viele der SchülerInnen ist es aufgrund der Situation zu Hause nicht möglich daran teilzunehmen. "Was aber derzeit noch viel schlimmer ist als der Ausfall des Unterrichts, der den Jugendlichen den Ausweg aus tiefer Armut und Perspektivlosigkeit ermöglichen soll: Unter den rund 2.000 SchülerInnen kommen 750 aus allerärmsten Familien", son Jugend eine Welt.

Um diese Familien unterstützen zu können, verteilen die Salesianer Don Boscos Essenspakete. Die Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen (Schutzhandschuhe, Masken, Desinfektionsmittel) bedeuten jedoch einen erheblichen finanziellen Aufwand, für welchen der Verein nun um Spenden bittet.