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Bbanga Project

Der Hauptfokus liegt auf der Bildungsarbeit im ugandischen Distrikt Kalangala.
© Walter Grösel
© Walter Grösel
Alles begann mit einem Sabbatical im Jahr 2013 in Ost-Afrika, bei dem der Gründer des Vereins Hassan Hayatbakhsh während eines Ausflugs am Viktoriasee auf den fünfjährigen Gideon traf. Gideons Alltag bestand aus dem alleinigen Fischen auf einer der Steininseln inmitten des Sees (auch "Stein-Nannys" gennant), den heute namensgebenden Bbangas. Berührt von der Situation des Kindes, entschied Hayatbakhsh die Familie finanziell zu unterstützen, um einen Schulbesuch zu ermöglichen. Was als private Initiative startete, entwickelte sich mit der Zeit zu einem gemeinnützigen Verein in Österreich und einer dazugehörigen NGO in Uganda.

Die Arbeit von Bbanga Project konzentriert sich auf den Distrikt Kalangala, der insgesamt 84 Inseln im Nordwesten des Viktoriasees umfasst. Die freiwilligen HelferInnen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland, als auch drei angestellte ugandische MitarbeiterInnen, unterstützen die Bevölkerung auf den Ssese-Inseln anhand von Bildungsarbeit für Kinder. Durch einen nachhaltigen Zugang zur Bildung, soll die Vision des Vereins "eine Welt, in der die Kinder von heute die Kinder von morgen unterstützen, und in der somit eine externe Einflussnahme von Bbanga Project oder anderen NGOs überflüssig wird", umgesetzt werden.

Projektarbeit & Finanzierung

2014 startete Bbanga Project die Hilfsarbeit mit der Förderung der Grundschulbildung für Mädchen und Jungen in der Region. Seitdem ist der Verein vor allem in der Primarbildung aktiv. Im Laufe der Jahre haben sich weitere Projekte in den Bereichen Bildung, Soziales, Gesundheit, Ernährung und Umwelt entwickelt. Das größte Vorhaben ist zurzeit die Errichtung einer Ganztagsschule auf der Hauptinsel Bugala, um noch mehr Kindern eine hochwertige Grundschulbildung zu ermöglichen. Insgesamt 12.294 Euro möchte der Verein für den Bau von vier Klassenzimmern lukrieren.

Im Jahr 2020 wurden 116.000 Euro an Bbanga Project gespendet. Die Gehälter der drei Mitarbeitenden in Uganda (2020: 3.600 Euro), werden von den Mitgliedern privat finanziert, so der Verein. Die Kosten für die Wirtschaftsprüfung (2020: 1.200 Euro) werden von den Mitgliedsgebühren beglichen, um alle Spenden in die Projektarbeit fließen lassen zu können. Spenden an Bbanga Project sind steuerlich absetzbar. Über das Spendengütesiegel verfügt der Verein nicht.