Neue Schule in Buenos Aires

Die aktuelle Schule im Departamento Quetzaltenango, Guatemala, besteht aus Bambus, Wellblech und Baumstämmen.

Jahrelang mussten die Kinder aus Buenos Aires nach La Paz zur Schule gehen. Ein beschwerlicher und gefährlicher, wenn auch nur drei Kilometer langer Weg. Buenos Aires und La Paz sind kleine Gemeinden im guatemaltekischen Departamento Quetzaltenango.

Im Jahr 2011 wurde in Buenos Aires eine eigene Schule gebaut. Für die 76 Schüler wurden zwei Räume errichtet. Aus Geldmangel allerdings nur provisorisch: Aus Bambus, Wellblech und Holzstämmen. Diese Schule bietet kaum Schutz vor Regen, bei Unwettern kann es für Schulkinder und Lehrende sogar gefährlich werden.

Mit finanzieller Unterstützung von Solidarität mit Lateinamerika Steiermark wird nun eine neue, richtige Schule auf dem Gelände errichtet. Da die Schule schon jetzt vom Unterrichtsministerium anerkannt wird, bezahlt der Staat die Gehälter des Lehrpersonals. "Dieses Projekt kommt nicht nur den jetzigen 76 Schulkindern beziehungsweise 70 Familien zugute sondern noch vielen Generationen nach ihnen und kann dadurch auch als sehr nachhaltig angesehen werden", meint Solidarität mit Lateinamerika.
13.12.2016