Ausbau eines Kinderschutz-Zentrums auf den Philippinen

Das Laura Vicuña-Sozialzentrum bietet derzeit 24 Mädchen einen sicheren Wohnplatz. Der Bedarf ist viel größer.

Unter den tausenden Betroffenen der beiden Taifune Haiyan (2013) und Hagupit (2014) auf den Philippinen sind auch viele Kinder und Jugendliche die bereits zuvor unter prekären Umständen leben mussten. Der tropische Wirbelsturm, der im November 2013 über die Philippinen fegte, bedingte eine Vielzahl an Todesopfern und Obdachlosen und nun ziehen Menschenhändler durch das verwüstete Land auf der Suche nach Waisen und verzweifelten Eltern mit ihren Kindern.

Um den bedürftigen Kindern eine sichere Unterkunft und eine fürsorgliche Betreuung zu gewähren, betreiben die Don Bosco Schwestern in Manila das Sozialzentrum Laura Vicuña mit Heimplätzen für 24 Mädchen. Der Bedarf wäre allerdings um ein Vielfaches höher und so möchten die Ordensschwestern im Zuge des Projekts ein größeres Kinderschutzzentrum errichten, um schließlich 100 Mädchen als Opfer von sexueller Gewalt, Ausbeutung und Menschenhandel ein liebevolles Umfeld und bessere Zukunftschancen zu verschaffen.

Die Mädchen sollen Hilfe bei der Rehabilitation und der Reintegration in die Gesellschaft erhalten und eine bestmögliche Förderung für eine gesunde Entwicklung bekommen.

Über die Beherbergung und den Schutz von den 100 besonders bedürftigen Mädchen hinaus unterstützt die Laura Vicuña Foundation of the Daughters of Mary Help of Christians anhand ihrer Aktivitäten auch unzählige weitere Kinder wie etwa mittels einer mobilen Kinderklinik, in welcher ÄrztInnen und SozialarbeiterInnen medizinische Behandlungen und Aufklärung in den betroffenen Gebieten betreiben.
13.04.2017