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Einsatz gegen FGM

In Safe Camps erhalten Mädchen umfassende Aufklärung und Informationen.
In Kenia ist die weibliche Genitalverstümmelung - FGM - seit 2011 offiziell verboten. Inoffiziell wird die menschenrechtsverletzende Praktik aber noch immer ausgeführt. "Sie wird meist an Mädchen zwischen 7 und 15 Jahren vorgenommen und soll diese auf das Frau-Sein und die Heirat vorbereiten", beschreibt Amina. Schätzungen zufolge sind etwa vier Millionen Mädchen und Frauen in Kenia von FGM betroffen.

Gemeinsam mit Partnerorganisationen, darunter auch Aktion Regen, möchte Amina gegen die weibliche Genitalverstümmelung vorgehen und der Praktik ein Ende setzen. In sogenannten Safe Camps erhalten Teilnehmerinnen Aufklärung über die Folgen der weiblichen Beschneidung, sexuelle Gesundheit und Kinder- sowie Frauenrechte. Die Camps sollen die Mädchen und jungen Frauen darin bestärken für ihre Rechte einzustehen und sich gegen FGM einzusetzen. "Unsere Hoffnung ist, dass diese Mädchen dauerhaft vor der schädlichen Praxis FGM geschützt sind", so der Verein

Das Projekt findet in der Region Kuria, Migori County, statt. Insgesamt 200 Mädchen im Alter zwischen 7-15 Jahren nehmen an den Safe Camps teil. Die Projektkosten belaufen sich für das Jahr 2022 auf 20.000 Euro. Amina möchte einen Betrag von 8.000 Euro übernehmen und bittet dafür um Spenden.