Flüchtlingshilfe in Oberösterreich

Seit 2004 arbeitet die Flüchtlingshilfe im Auftrag des Landes Oberösterreich in der Grundversorgung für hilfs- und schutzbedürftige Fremde.

Mit diesem Projekt hilft die Caritas Oberösterreich auf vielfältige Weise Asylsuchenden und Fremden, laut Definition Personen ohne österreichische Staatsbürgerschaft, im Bundesland. Da dies im Auftrag der Landesregierung geschieht, übernimmt diese größtenteils auch die Finanzierung. Spenden werden in diesem Bereich ausschließlich dann eingesetzt, wenn sie dafür zweckgewidmet wurden.

Die Hauptaufgabe bei diesem Projekt ist die Betreuung, Beratung und Unterbringung von AsylwerberInnen im Rahmen der Grundversorgung. Dies geschieht in Flüchtlingshäusern der Caritas selbst und in Privatquartieren, die seitens der Caritas betreut werden. In acht Regionalstellen (Linz, Grein, Grieskirchen, Kirchdorf/Krems, St. Georgen im Attergau, Schärding, Vöcklabruck und Wels) wird Beratung (vor allem soziale und rechtliche Fragen) angeboten. Die Auszahlung der Grundversorgung für privat Wohnende geschieht ebenfalls über diese Büros.

AsylwerberInnen, die in privaten Quartiers untergekommen sind, erhalten durch die Flüchtlingshilfe der Caritas mobile soziale Beratung. Zusätzlich werden auch Deutschkurse und Dolmetscherdienste durch dieses Projekt angeboten.

Außerhalb der Grundversorgung gibt es weitere Tätigkeiten der Flüchtlingshilfe. Die Rückkehrhilfe unterstützt AsylwerberInnen und MigrantInnen, die freiwillig in ihre Heimat zurückkehren wollen. Oftmals die einzige und würdevolle Alternative zu einer drohenden Abschiebung. Zusätzlich werden verschiedene Integrationsprojekte gefördert.

Neben einer Geldspende können die Projekte auch durch freiwillige Mitarbeit, Wohnungsangebote und Sachspenden unterstützt werden.
11.09.2019