Frauengesundheit in Nordkenia

Das Projekt wendet sich gegen weibliche Genitalverstümmelung bei den Gabra.

Im Norden Kenias lebt die ethische Minderheit der Gabra. Ein nomadisches Volk, das oftmals noch mit Kamel-Herden herumzieht. Sie leben in einer abgelegenen Region, haben kaum Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung. Weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation - FGM) ist unter den Gabra weit verbreitet.

Ziel des Projekts: das Ende der weiblichen Genitalverstümmlung und Einführung eines alternativen Initiationsrituals.

In den Worten dieser Samariterbundes: "Durch unser Projekt fördern wir das Bewusstsein für sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte (SRGR) sowie die Folgen und Risiken von Genitalverstümmelung und früher Heirat. Wir organisieren Veranstaltungen und Generationendialoge mit den Dorfbewohner/innen verschiedener Altersgruppen und Geschlechter und stellen die genannten Themen öffentlich zur Diskussion. Lehrer/innen und Direktor/innen werden als wichtige 'Change agents' fungieren und im Schulunterricht SRGR und FGM thematisieren. Die Gruppe der Beschneiderinnen wird eigens angesprochen und gemeinsam werden neue Arbeitsfelder ergründet.
01.10.2014