Agrarhilfe für Ruanda

Ruanda hat rund 11,4 Millionen EinwohnerInnen, aber gerade mal 26.338 km² Fläche. Der wenige Boden hat viele Menschen zu ernähren.

Diese enorme Bevölkerungsdichte, die größte Afrikas, ist Ruandas Hauptstrukturproblem, da das Land kaum über Industrie oder nennenswerte Ressourcen verfügt.

In vier Kooperationen wird den Bauern und Bäuerinnen landwirtschaftliches Fachwissen vermittelt. Ziel ist eine Diversifizierung der Landwirtschaft und die Ertragssteigerung durch verbesserte Anbaumethoden.

Experimentierfelder bieten die Möglichkeit, sowohl verschiedene Produkte für den Anbau als auch verschiedene Anbaumethoden auf ihre Produktivität hin zu untersuchen. Schulungen in Wassermanagement und zur richtigen Lagerung, Verarbeitung und Verkauf der produzierten Materialien sollen helfen, die Ernährungssituation und wirtschaftliche Unabhängigkeit der Bauern und Bäuerinnen in Ruanda zu verbessern.

Dieses Projekt wird gemeinsam mit der Caritas Ruanda durchgeführt und kommt insgesamt über 1.000 Menschen zugute.
09.06.2017