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Agnel Ashram

Unterstützt Kinderdörfer und Bildungsprojekte in Indien.
© Walter Grösel
© Walter Grösel
Die Entstehungsgeschichte des "Vereins zur Förderung der Kinderdörfer und Bildungsstätten für Kinder und Jugendliche, insbesondere Agnel Ashram, Indien" - kurz Agnel Ashram - geht auf Alcantara Gracias zurück, der 1944 im Dorf Verna in Salcete, Indien, geboren wurde und aufwuchs. Der ambitionierte Theologiestudent kam schon früh mit den Missständen und der Armut von Indien in Kontakt, wodurch sein Wunsch Priester zu werden verstärkt wurde. Während seines seelsorglichen Einsatzes verbrachte Gracias Zeit im österreichischen Haid/Ansfelden.

Nach absolviertem Studium kehrte er als Kaplan nach Mondsee zurück, wo er neben seiner Priestertätigkeit die Entwicklungszusammenarbeit mit dem Kinderdorf Goa und dem Kinderheim Greater Noida weiterhin förderte. 1996 folgte die Gründung des Vereins Agnel Ashram in Steyr, welcher sich seither in der Hilfsarbeit vor allem auf die Unterstützung dieser zwei Projekte konzentriert.

Einsatz von Spenden

Mit den Spenden an Agnel Ashram werden die Errichtung, Instandhaltung und der Betrieb von Kinderdörfern und (Aus-)Bildungsstätten für Kinder und Jugendliche unterstützt, so der Verein. Im Jahr 2020 wurden rund 190.000 Euro generiert. 140.000 Euro davon wurden für die Projekte aufgewendet. Wichtige Finanzierungsquellen sind neben den privaten Spenden zudem Subventionen des Landes Oberösterreich, der Pfarre Heilige Familie Steyr-Tabor und finanzielle Zuwendungen von Firmen aus dem Raum Steyr.

Alle MitarbeiterInnen von Agnel Ashram arbeiten ehrenamtlich. "Reisen und Aufwendungen um die Projekte zu kontrollieren und zu besichtigen, werden von den Reisenden aus deren privaten Vermögen bezahlt", betont der Verein. Auch für Werbemaßnahmen werden keine finanziellen Mittel ausgegeben.

Agnel Ashram trägt seit 2004 das Österreichische Spendengütesiegel, Spenden an den Verein sind von der Steuer absetzbar.

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