Ebola-Behandlungszentren der Ärzte ohne Grenzen

Die Ärzte ohne Grenzen sind schon seit März 2014 in den betroffenen Ländern Westafrikas aktiv.

Schon seit März 2014 ist Ärzte ohne Grenzen in Westafrika im Einsatz, behandelt PatientInnen und sorgt für eine Sensibilitisierung der Bevölkerung um neue Ausbrüche des Virus schnell eindämmen zu können.

In Guinea, Liberia und Sierra Leone sind tausende MitarbeiterInnen von Ärzte ohne Grenzen im Einsatz. Sogenannte Rapid Response Teams stehen bereit, um auftretende Fälle umgehend zu behandeln. Weitere Teams von Ärzte ohne Grenzen kümmern sich um die Nachverfolgung von Kontaktpersonen Infizierter, leisten Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung und trainieren Teams von Gesundheitszentren im Bereich Infektionskontrolle. Zudem sind Ärzte ohne Grenzen an Studien über Ebola-Medikamente beteiligt.

Nach einem erneuten Ebola-Ausbruch in der Provinz Equateur in der Demokratischen Republik Kongo, wurde im Mai 2018 ein Behandlungszentrum in der Millionenstadt Mbandaka errichtet. Ärzte ohne Grenzen versucht durch die Einrichtung einer Isolationszone die Verbreitung des Virus im frühen Stadion zu stoppen.

In diesem Rahmen wurde auch eine Ring-Impfung gestartet. Gesundheitspersonal und Menschen, die mit Infizierten in Kontakt gekommen sind, werden auf freiwilliger Basis mit einem neuen Impfstoff geimpft. Da der Impfstoff noch nicht offiziell zugelassen ist, wird die Impfaktion im Rahmen eines Studienprotokolls streng überwacht.

Spendenhinweis

Die einzelnen Einsätze von Ärzte ohne Grenzen können nicht seperat unterstützt werden. Die Organisation verteilt die Spendeneinnahmen nach Bedarf.
04.06.2018