Ärzte für Ifakara

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© Walter Grösel

Der Verein aus Tirol unterstützt ein Krankenhaus in Ifakara in Tansania.

1953 wurde der aus Zams in Tirol stammende Chirurg Dr. Karl Schöpf Missionsarzt in Ifakara, damals ein 3.000 EinwohnerInnen zählendes Provinzstädtchen in Britisch-Tanganjika. Heute hat Ifakara rund 100.000 BewohnerInnen und liegt im Südosten von Tansania, das 1964 aus einem Zusammenschluss von Tanganjika und Sansibar entstand.   

Schöpf kehrte 1969 nach Tirol zurück, der Kontakt zwischen Ifakara und Zams blieb bestehen, 2004 wurde in Zams der Verein Ärzte für Ifakara gegründet.

Der Verein sieht seine Aufgabe in der Unterstützung des St. Francis Referral Hospitals in Ifakara und der Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung in und um Ifakara. Das St. Francis Referral Hospital ist Eigentum der römisch-katholischen Kirche, es ist heute eines von neun Referral Hospitals Tansanias. Das heißt, dass die Krankenhäuser in der Umgebung, die nicht über die nötige Ausstattung verfügen, PatientInnen ins St. Francis Referral Hospital nach Ifakara schicken.

2016 finanzierte der Verein Ärzte für Ifakara das Service des Notstrom Generators und der Kühlung der Leichenhalle, die Reparatur von drei Waschmaschinen, der Duschen auf der Geburtshilfestation und der Solaranlage, die Anschaffung einer Oberschenkelprothese für eine 16-jährige Patientin, zahlreiche Medikamente und Venenkatheter, die Ausbildung zweier Ärzte zu Fachärzten und den Spitalsaufenthalt für mittellose PatientInnen. In Kooperation mit einer irischen Studierendenorganisation konnte zudem ein Traktor für die Abwasserentsorgung angeschafft werden.

Rund 60.500 Euro (2015: € 34.000) wurden für Ärzte für Ifakara im Jahr 2016 gespendet. Der Verein hat seit 2009 das Österreichische Spendengütesiegel, Spenden für Ärzte für Ifakara sind von der Steuer absetzbar.
09.05.2017