Mit Landwirtschaft der Armut entkommen

Landwirtschaftliche Weiterbildungen, die Vernetzung zu Absatzmärkten und der Aufbau von Kleinunternehmen ermöglichen die Chance auf eine bessere Zukunft.

Mindestens 70 Prozent der Bevölkerung Simbabwes lebt von Landwirtschaft. Die instabile Wirtschaftslage, politische Unruhen und wiederkehrende Umweltprobleme ziehen jedoch langfristig negative Folgen nach sich. Besonders in den ländlichen Regionen stehen Armut, Nahrungsunsicherheit und Mangelernährung an der Tagesordnung, welche durch die problematischen Situationen im Land immer weiter steigen.

Um die Wirtschaft im Land zu stärken und jungen Frauen und Männern eine Zukunftschance zu ermöglichen, unterstützt ADRA die Region Zvishavane durch den Gemüseanbau und Schulungen in Bildungseinrichtungen und die Ausstattung der Kleinbauern und Kleinbäuerinnen mit Kleinvieh und Bienen. Durch Weiterbildungen soll den kleinbäuerlichen Familien geholfen werden ihre Produktivität zu steigern und Zugang zu neuen Absatzmärkten für ihre Produkte zu erlangen. Die zusätzliche Hilfeleistung für 20 Männer und Frauen beim Aufbau eines Kleinunternehmens, soll zudem nachhaltige und angemessene Arbeitsmöglichkeiten für junge Frauen und Männer schaffen.

Insgesamt werden 2.540 Haushalte unterstützt, um die Armut in Simbabwe zu lindern.
05.02.2019