SOS-Kinderdorf in Peru

In einer der ärmsten Gegenden Perus errichtete SOS-Kinderdorf ein neues Zuhause für 56 Kinder.

Die Anden-Region Cajamarca gehört zu den ärmsten Gegenden Perus. Mehr als die Hälfte der BewohnerInnen sind nach Angaben des Nationalen Instituts für Statistik und Informatik arm - das heißt, sie haben monatlich weniger als 109 US-Dollar zur Verfügung.

Nördlich der Regions-Hauptstadt Cajamarca baute SOS-Kinderdorf auf einer Fläche von 3.400 m² vier Familienhäuser mit je zwei Wohneinheiten für insgesamt 56 Kinder. Im April 2014 wurde das Kinderdorf im Beisein des Tiroler Landeshauptmanns Günther Platter offiziell eröffnet.

Das angeschlossene Familienstärkungsprogramm kommt bis zu 190 Familien (oft alleinerziehende Frauen mit mehreren Kindern) aus sehr armen Verhältnissen zugute. Die Kinder erhalten täglich zwei gesunde Mahlzeiten und werden auch medizinisch versorgt.

Insgesamt betreibt SOS-Kinderdorf zwölf Kinderdörfer und zahlreiche weitere Bildungs-, Betreuungs- und Beratungseinrichtungen in Peru. Der Hauptfokus von SOS-Kinderdorf Österreich liegt auf dem Standort Cajamarca.
13.11.2017