Humanitäre Katastrophe im Südsudan

100.000 Menschen vom Hungertod bedroht

Die Lage im vom Bürgerkrieg gebeutelten Land ist prekär und verschlimmert sich zusehends. Durch eine brutale Kombination aus bewaffnetem Konflikt und Dürrekatastrophe seien mittlerweile 100.000 Menschen akut vom Hungertod bedroht, insgesamt 4,9 Millionen Frauen, Männer und Kinder – und damit rund 40% der Bevölkerung des Südsudans – seien bereits auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen, wie die Vereinten Nationen (UN) schon im Februar dieses Jahres warnen.

Zudem sei der UN-Hilfsplan für südsudanesische Flüchtlinge, die sich bereits in Nachbarländern befinden, erst zu 14 Prozent finanziert, so das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR). Das Hilfswerk sei infolge zur Kürzung der Lebensmittelrationen gezwungen: "Das Leiden der südsudanesischen Bevölkerung ist einfach unvorstellbar", beteuert Direktor des Welternährungsprogramms der UN, David Beasley.

Zahlreiche österreichische Hilfsorganisationen sind selbst oder mit Projektpartnern im Südsudan aktiv, versorgen die Betroffenen mit dem Notwendigsten und leisten nachhaltige Unterstützung beim Wiederaufbau: